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Digitale Souveränität ist ein grundlegender Trend

In einem Beitrag des Swissquote Magazins zur digitalen Souveränität in Europa teilt Eunice Harbeke, Anlageberaterin bei der Banque Heritage, ihre Sichtweise zu diesem Anlagethema mit.

Die Nachfrage steht außer Frage

Die Spannungen mit der US-Regierung haben Europa seine Abhängigkeit von amerikanischen Technologiegiganten vor Augen geführt. Für Eunice Harbeke ist digitale Souveränität ein struktureller Trend, der durch europäische Regulierung, geopolitische Risiken, wachsende Anforderungen an die Cybersicherheit und den Aufstieg der künstlichen Intelligenz vorangetrieben wird.

Die Nachfrage wächst bereits. Laut IDC nutzten im Jahr 2025 40 % der europäischen Unternehmen souveräne Cloud-Lösungen, und weitere 31 % erwogen deren Einführung. Die eigentliche Herausforderung besteht darin, ob die europäischen Akteure mit den amerikanischen Hyperscalern mithalten können.

Ein langfristiges Anlagekonzept, das selektiv angegangen werden sollte

Langfristig ist das Anlagekonzept überzeugend. Kurzfristig ist jedoch Geduld gefragt: Diese Unternehmen müssen sich erst noch bewähren, einige Bewertungen müssen genau beobachtet werden, und sie sind nach wie vor deutlich kleiner als die amerikanischen Giganten. Doch die Dinge beginnen sich zu ändern. „Für Kunden ist Souveränität bereits zu einem Kaufkriterium geworden, für Investoren jedoch noch nicht zu einem Bewertungsargument. Wer sich frühzeitig positioniert, könnte davon profitieren.“

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Dieser Inhalt stellt keine Anlageberatung dar.

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